Wie sieht unsere Zukunft aus? Werden wir in Zukunft auch noch Lesen? Werden Wir Bücher haben oder digitale Lesegeräte? Was werden wir lesen? Wer wird lesen? Die Buchbranche stellt sich viele Fragen zum Thema Lesen. Die Stimmung ist allgemein pessimistisch. Das Interesse am Lesen scheint abzunehmen. Warum ist das so, ist Lesen nicht mehr wichtig? Sicher hat sich einiges geändert, es können mehr Menschen denn je lesen. Es ist auch wichtiger den je lesen zu können. 

Klar ist, dass mit Büchern scheinbar kein Geld verdient werden kann, es gibt in Deutschland kaum einen Autoren, der von seinem Schreiben leben kann. Die meisten Autoren, die ich kenne, arbeiten noch in einem oder mehreren anderen Berufen, um das nötige Geld zum Leben zu verdienen. Verlage gibt es zwar viele, aber auch diese klagen über die finanzielle Situation. Und so kann die Reihe mit all denen fortgesetzt werden, die in der einen oder anderen Form mit dem schaffen von Büchern beschäftigt sind. Woran liegt das, war es jemals anders? Gehört das Klagen vielleicht irgendwie auch dazu?

Klar, wenn man auf der Straße die Leute fragt, ob sie lesen, hört man oft, dass die Zeit fehlt oder im Urlaub gerne mal ein Krimi oder ein Roman gelesen wird. Wer Zeit zum Lesen hat, der gilt entweder faul oder hat eben keine Arbeit. Das ist kurios, denn unter uns gesagt, ich habe reichlich Arbeit, aber ich lese, weil es mir ein Bedürfnis ist. Lesen ist für mich wie Schlafen, Atmen, Essen und Trinken, es ist ein Grundbedürfnis, ohne Lesen kann ich nicht sein. 

Also, noch einmal, Lesen ist eine der wichtigsten Kulturfähigkeiten, welche Menschen auszeichnet. Die Entwicklung unserer westlichen Kultur geht einher mit dem Lesen und Schreiben. Die Entwicklung vom Homo Sapiens ist ohne Lesen, Schreiben und auch Sprechen nicht denkbar. Und mal ganz ehrlich, Kulturen, in denen diese Kulturtechniken nicht ausgeübt oder gewürdigt werden, stehen im Vergleich schlechter da. 

Natürlich ist die Unterhaltung ein Aspekt des Lesens, aber Lesen ist viel mehr und macht viel mehr mit uns. Es lässt uns Denken, Reflektieren, weckt Kreativität, schafft Neues und kann uns auch Lehren. Aber ganz gleich, warum wir Lesen, wichtig ist die Auseinandersetzung mit dem Gelesenen und dem Lesen als solchem.

Also, lest Ihr? Ja oder nein? Warum lest Ihr? Was möchtet Ihr lesen? Wie sehr Ihr die Zukunft des Lesens? 

Es scheint eine Tatsache, dass Leser bessere Menschen sind, darin scheinen sich ganz allgemein alle einer Meinung zu sein. Aber stimmt das auch? Darüber habe ich in den letzten Tagen vermehrt nachgedacht, ein paar Gedanken dazu möchte ich mitteilen. 

Viele Mitmenschen argumentieren, dass die Lektüre von fiktionalen Texten unterschiedliche Standpunkte und Perspektiven gezeigt und exemplarisch nachgefühlt werden können. Der Leser sei befähigt sich besser in andere Menschen hineinzuversetzen. Handlungsmotive würden leichter nachvollziehbar, der Leser könne verschiedene Standpunkte einnehmen, das ermögliche ihm ein größeres Verständnis für andere Menschen. Ein immer wiederkehrendes Stichwort ist Empathie. Das ist alles schön und gut, kann aber auch zum Gegenteil führen. 

Was damit gemeint ist, nun, ganz einfach, dieses positive Wissen kann umgekehrt und genutzt werden, um anderen zu schaden oder um für sich selbst einen Vorteil herauszuschlagen. Das heißt zum Beispiel, dass Leser abstumpfen können, oder aber sie finden immer ein Argument, warum das für sie eben gerade so oder anders ist. Alles, was positiv genutzt werden kann, steht auch der negativen Seite zur Verfügung. Nichts sollten einseitig betrachtet werden, alles hat Vorteile, wie es auch Nachteile hat. Natürlich verstehe ich, dass ganz allgemein versucht wird, die Gruppe der Nichtleser für das Lesen zu gewinnen. Aber das wird mit einer einseitigen Argumentation nicht gelingen.  

Trotzdem spricht einiges für das Lesen, da wäre das Wissen, das in ihnen steckt. Bücher haben ein unglaubliches Potential, dessen sich Leser bedienen können. Aber Lesen kann uns auch verstören, verunsichern oder in existenzielle Krisen stürzen. Natürlich kann uns die Lektüre auch aus der Krise führen. Bücher sind mächtig.

Lesen ist eine Kulturtechnik, die uns zu dem gemacht hat, was wir heute sind. Und wenn wir in Länder und Regionen gucken, in denen es sich nicht so gut lebt, wie bei uns, dann fällt meist auf, dass dort das Lesen als Kulturtechnik, wie vermutlich auch das Lernen nicht wertgeschätzt wird. 

Ein Buch, das sich mit dieser Problematik auseinandersetzt ist von Johann Wolfgang von Goethe verfasst worden, es heißt Faust und beschreibt auf eindrückliche Art und Weise wie das Lesen und Lernen auf ihn wirkt. Klar, der Klassiker ist im Original für viele Leser schwer zugänglich. Aber es gibt speziell für Kinder eine vereinfachte Fassung, eine Nacherzählung von D.S. Felix, sie ist im Friedrich-Marker-Verlag erschienen. 

Eine gute Frage, ist Lesen einfach nur ein Zeitvertreib? Möglich ist es zum Zeitvertreib zu lesen, das ist völlig in Ordnung. Aber es gibt auch noch andere gute Gründe, eine Bekannte meinte mal, dass es besser sei die Nase in ein Buch zu stecken als in fremder Leute Angelegenheiten. Da ist etwas dran, aber wo genau liegt dabei der Unterschied? 

Nun gut, das Buch hat ein Autor verfasst und es veröffentlicht, damit ist es offiziell der Leserschaft zugänglich. Man vertieft sich auch in anderer Leute Leben, gut diese Leben sind meist fiktiv also mehr oder weniger frei erfunden. Sie stehen dementsprechend für eine Idee, ein Problem oder etwas anderes, wovon der Leser lernen kann. Vielleicht ist es aber gar nicht so sehr das Lernen, sondern ehr das sich der Leser in bestimmte Situationen einfühlen kann, ohne eine Erfahrung selbst machen zu müssen. Das hört sich interessant an, ja, ein Grund für die Beliebtheit von Reiseliteratur liegt darin, Dinges „sehen“, die weit weg sind und eben eigentlich weder gesehen noch erlebt werden können zu erfahren. Ähnliche Argumente finden sich für geschichtliche, soziale und viele andere Themen auch.

Doch geht es beim Lesen wirklich darum Erfahrungen zu machen? Wollen Leser lernen? Sind Leser neugieriger als andere Menschen? All diese Fragen zu beantworten ist schwierig, ich persönlich kann es nicht. Es ist mir noch nicht einmal möglich genau zu sagen, warum ich lese, aber ich lese und ich lese viel. Lesen ist für mich eine wichtige Tätigkeit, ohne die ich nicht sein kann. Ja, es ist sicher nicht ganz verkehrt Lesen als eine Droge zu beschreiben. Für mich ist es der Input, die verschiedenen dargelegten Perspektiven faszinieren mich. Es vergeht kaum ein Tag, an dem ich nicht lese, auch wenn es, manchmal ganz selten, lesefreie Tage gibt. 

Kurios und doch nicht wirklich überraschend habe ich letzt gelesen, dass sehr erfolgreiche Menschen eins gemeinsam haben und das ist Ihr Leseverhalten. Erfolgreiche Menschen sind Vielleser. Damit bewege ich mich in angenehmer Gesellschaft und werde meiner Leseleidenschaft unbeirrt weiterflogen. Vielleicht ist es mir möglich diese Leidenschaft an derzeitige Nichtleser weitergeben, es würde mich freuen. 

Hallo Ihr Lieben, ja, es stimmt, in letzter Zeit ist Euer Buchstabenspiel nicht wirklich regelmäßig für Euch da. Das ist kein böser Wille oder weil Euer Buchstabenspiel Euch vergessen hat, nein, ganz im Gegenteil. Es ist viel Neues im Entstehen und das kostet Zeit und vor allem kreative Energie. Seid Ihr auch kreativ? Kreativität ist etwas sehr Schönes. Schon bald werden neue zweisprachige Bücher für Euch erscheinen. So richtig viel darf Euch Euer Buchstabenspiel leider noch nicht verraten. Nur soviel, kann schon verraten werden, es wird bunt, lustig und anders. Wo die Geschichte spielt? Die Frage kann beantwortet werden in Europa. Es wird für eine Geschichte sein, die Neues zeigt und zum kreativen Handeln anspornt. Lasst Euch nicht abschrecken, es wird ein großer Spaß. Bleibt Eurem Buchstabenspiel treu. Bis ganz bald. Viele Grüße und frohe Ostern wünscht Euer Buchstabenspiel!

Lesen ist wichtig, heißt es immer wieder. Alle scheinen sich einig zu sein, dass Lesen wichtig ist. Dabei wurde noch gar nicht gefragt, was gelesen werden sollte, oder ob das gleich ist. 

Wenn man jedoch genau nachfragt, erfährt man, dass dann doch nicht so irre viel gelesen wird, wie es zunächst den Anschein hat. Auch die Frage nach dem Buch, das gerade gelesen wird, bringt meist nur eine Lesepause zum Vorschein. Aha. Warum ist das so? Klar, die Standardantwort ist, dass die Zeit fehlt. Aber ist es nicht doch ehr so, dass der Zeitmangel nur eine Ausrede ist? 

Was sind also die wirklichen Gründe? Viele Menschen haben einfach keine Lust ihre Freizeit mit Büchern zu füllen, auch wenn es als gebildet gilt zu lesen, sie schauen lieber fern und haben dabei vielleicht ein schlechtes Gewissen. Andere haben schlicht nie die Gewohnheit entwickelt zu lesen. Vielen kommt es auch gar nicht erst in den Sinn nach einem Buch zu greifen, sie beschäftigen sich den ganzen Tag mit allen möglichen Dingen, aber eben nicht mit Büchern. Einige Menschen arbeiten lange an Computerbildschirmen und lesen auf die eine oder andere Art und haben danach keine Lust mehr die Augen mit Lesen zu bemühen. 

Das sind sicher alles gute Gründe nicht oder wenig zu lesen. Doch wie kann man Kinder zum Lesen motivieren, wenn man selbst kein Vorbild ist? Leseförderung wird gefordert, aber von denen, die sie fordern oft nicht gefördert. Das ist schade, denn es kann relativ einfach geschehen. Ein wichtiger Aspekt ist eben die Vorbildfunktion, die Erwachsene haben, ob sie wollen oder nicht.

Zusätzlich zur Vorbildfunktion sollte das Vorlesen kommen. Vorlesen ist nicht nur für kleine Kinder, die noch nicht lesen können, sondern auch für größere Kinder und Erwachsene eine sehr schöne Sache. Gemeinsames Lesen und vielleicht auch eine Unterhaltung über das Gelesene eröffnen neue Horizonte und können Spaß machen. Viele Kinder und Erwachsene empfinden mehr Freude an Dingen, die sie gemeinsam mit anderen machen. Lesen sollte nicht nur auf sich selbst gestellt passieren, sondern immer mit Anregungen und im Austausch. Das heißt auch, dass Eltern die Bücher, die ihre Kinder lesen, selbst auch lesen sollten, gerade damit sie mit ihnen über die Lektüre reden können. 

Es kann auch motivierend wirken, wenn der Leser seine Lektüre selbst auswählen darf. Denn, ob eine Geschichte ansprechend wirkt oder nicht hängt zu einem großen Teil auch davon ab, wie diese gerade in die aktuelle Lebenssituation passt. Das kann natürlich der Leser selbst am besten entscheiden. Was gelesen wird hängt also vom persönlichen Geschmack genauso wie der momentanen Situation einer Person ab. Natürlich gibt es immer wieder Dinge, die gelesen werden müssen, aber das versteht sich von selbst, da muss man dann durch. Deshalb ist es aber gerade so wichtig, dass Leseförderung mit Büchern und Geschichten, die der Leser selbst auswählt geschieht. 

Bei dem Thema, was gelesen werden sollte, wird immer wieder auch die Frage nach dem Schwierigkeitsgrad der Lektüre gestellt. Persönlich tendiere ich dazu den Leser nicht zu unterfordern, sondern zu fordern, weil Langeweile niemals förderlich wirkt. Wenn jedoch ein Erfolgserlebnis erzielt werden kann, dann kann das Lesen zu einer neuen Lieblingsbeschäftigung werden. 

Allerdings ist klar, es gibt kein Wundermittel Nichtleser zum Lesen zu bewegen. Wir sind und bleiben Individuen, aber es gibt viele tolle Bücher, die Lesespaß bereiten. 

Wie können Kinder für Bücher und das Lesen interessiert werden, wenn es doch so viele Computer- oder Videospiele, Filme und andere Dinge gibt, die die Aufmerksamkeit von Kindern, Jugendlichen und ganz besonders von Jungen fesseln? 

Es ist nicht leicht. Und ganz sicher kann es auch nicht eine einzige Lösung für alle geben. Natürlich ist ein Ziel von Büchern ihren Lesern Spaß und Vergnügen zu bereiten. Aber da ist noch mehr, die Sprachbildung und eine Förderung der intellektuellen Fähigkeiten soll auch erreicht werden. Selbst dann, wenn es nicht ganz so deutlich gesagt wird. Wissen und die Vermittlung von Wissen stehen im Vordergrund vieler Kinder- und Jugendbücher. 

Was unterscheidet nun ein Buch von einem Spiel? Zunächst einmal erscheint vielen Menschen ein Buch eine passive Auseinandersetzung mit einem Thema zu sein und ein Spiel dagegen regt zur aktiven Auseinandersetzung beziehungsweise zum Handeln an. Kinder möchten etwas tun und nicht stillsitzen, heißt es oft. Dabei ist das so nicht wahr, die geistige Auseinandersetzung kann und soll auch zu praktischem und aktivem Handeln führen. Leider wird das nur allzuoft vergessen. 

Wie können Bücher diesen Spagat schaffen? Klar, sie können von Abenteuern, Rätseln oder verstrickten Situationen aus dem Alltag oder der Gefühlswelt von Kindern und Jugendlichen handeln. Viele Bücher tun das auch, trotzdem werden sie ehr von Eltern und Lehrern gemocht und weniger von denen, die sie lesen sollten. Es ist wichtig sich mit einer der Personen oder am besten mit dem Protagonisten identifizieren zu können. Aber dazu muss das Buch schon in der Hand sein und der Leser muss mit der Lektüre beginnen. Wie kommt man dahin? Können Illustrationen oder bestimmte Formate helfen? Vermutlich, aber eine wirkliche Lösung ist das noch immer nicht. Die Lösung müssen Autoren und Verlage noch finden. 

Im Friedrich-Maerker-Verlag sind verschiedene Kinderbücher und Jugendbücher erschienen, die die intellektuellen Fähigkeiten, wie auch Sprachförderung aktiv betreiben. Da gibt es zweisprachige Bücher, wie die Geschichten von David und Marie und auch Nacherzählungen von deutschen Klassikern. Daneben gibt es auch Romane und viele weitere Geschichten für Kinder und Jugendliche, die es zum Ziel haben Spaß beim Lesen zu machen. Schauen Sie doch einfach mal auf der Verlagshomepage vorbei und lassen Sie sich inspirieren. Alle Bücher können direkt beim Verlag oder im Buchhandel bestellt werden. 

Hallo Ihr Lieben, Euer Buchstabenspiel wünscht Euch einen schönen Montag, der eine wunderbare neue Woche einläutet. War das Wochenende bei Euch aus so schlechtes Wetter? Ja. Eigentlich war das für Euer Buchstabenspiel gar nicht so schlimm, denn da blieb mehr Zeit zum Lesen. Ganz richtig, es gibt kein schlechtes Wetter, wenn Ihr ein gutes Buch zur Hand habt. Und es gibt so viele tolle Bücher, da ist es schwierig sich für ein Buch zu entscheiden. Euer Buchstabenspiel hat den Schimmelreiter gelesen, ja, da geht es auch um schlechtes Wetter, Regen, Sturm und eine Sturmflut. Der Protagonist gibt sich alle Mühe das Wetter zu beherrschen und baut einen riesigen Deich nach einer ganz neuen  Methode… naja, wie das endet, das müsst Ihr schon selbst lesen. 

Schimmelreiter © Sue Meynell 2015

Schimmelreiter © Sue Meynell 2015

Es gibt verschiedene Fassungen des Schimmelreiters, das Original ist natürlich von Theodor Storm und etwas schwierig zu verstehen, aber es gibt das Buch auch als Nacherzählung von D.S. Felix. Diese Nacherzählung enthält Textstellen aus dem Original und Illustrationen der englischen Illustratorin Sue Meynell. Außerdem gibt es Worterklärungen, Hinweise auf die Entstehungsgeschichte und weiterführende Fragen, die eine Auseinandersetzung mit dem Buch anregen möchten. Aber ganz gleich, ob Ihr das Buch lest und die Anmerkungen berücksichtigt oder nicht, bleibt ganz Euch überlassen. Klar ist, das Buch erzählt eine spannende Geschichte über Naturgewalt und Wissenschaft. 

In diesem Sinne, eine spannende Woche wünscht Euch Euer Buchstabenspiel

Klar, die eigenen Sprachkenntnisse kann jeder immer verbessern. Dafür gibt es viele Möglichkeiten, natürlich sollte jede einmal erlernte Sprache auch geübt und benutzt werden, sonst gerät sie in Vergessenheit. Sprachkenntnisse sind immer noch eine der wichtigsten Kompetenzen, die immer gebraucht werden. Welche Sprache das im Einzelfall ist, hängt einerseits von den Vorlieben andererseits von der Umgebung ab. Aber auch exotische Sprachen, die sonst kaum jemand beherrscht sind weiter interessant und wichtig. Englisch ist derzeit Weltsprache, aber auch Spanisch wird von sehr vielen Menschen weltweit gesprochen, daneben gibt es noch Russisch, was fraglos viele Sprecher hat, wie unzählige weitere Sprachen. Viele haben Fremdsprachenunterricht in der Schule und damit ist es für sie erledigt, aber der Schulunterricht reicht bei weitem nicht aus, um eine Fremdsprache wirklich zu lernen. Die Sprache muss eine Funktion im Leben des Lerners erfüllen, nur dann wird die Sprache auch Teil des Lerners. Doch wie soll man das machen? Nun, da gibt es viele Möglichkeiten, einerseits kann man zahlreiche englischsprachige Filme und Serien im Fernsehen sehen, viele Filme sind mit Untertiteln versehen, so können die Untertitel in der Muttersprache sein oder der Fremdsprache, das fördert den Lernprozess und beeinträchtigt das Filmvergnügen nicht. Anderseits gibt es Literatur, Bücher und Zeitschriften nach jedem Geschmack und in jeder erdenklichen Sprache; eBook verfügen sogar über die Möglichkeit auf ein eingebauten Wörterbuch zurückzugreifen, das erleichtert auch schwierige Lektüren. 

Erwachsene, Jugendliche und Kinder haben alle gleichermaßen die Möglichkeit Fremdsprachen im Alltag zu üben, die gute Nachricht ist, das es noch nie so viel Wissen, so viele Angebote und Möglichkeiten, eine fremde Sprache zu lernen gab, wie heute. Jeder kann Sprachen lernen. Sparen Sie sich die Ausreden, tun Sie es einfach. Für Kinder gibt es verschiedene Bücher im Friedrich-Marker-Verlag, die zweisprachig sind und es gibt einige der deutschen Klassiker von D.S. Felix. 

Klassiker, so heißt es, sind langweilig. Stimmt das wirklich? Meine Behauptung ist, dass Klassiker nicht langweilig sind, sondern dass sie Klassiker sind, weil sie nach wie vor Aktualität besitzen.

Richtig, ich vertrete die Meinung, dass ein Buch ganz gleich, wann es verfasst worden ist, immer aktuell sein kann. Es kann bestimmte Personen oder auch die Gesellschaft allgemein ansprechen. Die verhandelten Themen werden trotz des Alters oder gerade wegen der zeitlichen Entfernung verstanden und können auf aktuelle Situationen angewandt werden. Soweit meine Theorie.

Natürlich verstehe ich, dass nicht jedes Thema, jeder Autor auf die gleiche Art und Weise jedem Leser genauso liegt, wie andere. Das ist nur allzu verständlich. Dennoch, es gibt Dinge, die überdauern und ansprechen. Manchmal muss der Zugang erleichtert werden und genau das versuche ich mit meinen Nacherzählungen der Deutschten Klassiker zu erreichen.

Bisher habe ich von Goethe den Faust, von Schiller die Räuber, Storms Schimmelreiter, Lessings Nathan, von Keller Kleider machen Leute und beispielsweise von Eichendorf den Taugenichts nacherzählt. Die Liste wird stetig weiter wachsen. Neben der Nacherzählung finden sich im Buch auch klar und deutlich gekennzeichnet Originaltextstellen, damit die Leser ein wenig vom ursprünglichen Text erfahren und vielleicht Lust und hoffentlich Spaß daran finden diese zu lesen. Außerdem gibt es Anregungen, wie mit dem Text umgegangen werden kann und welche Fragen er aktuell aufwirft oder auch behandelt.

Wer Spaß an Literatur und guten Geschichten hat wird auch Freude am Lesen der Nacherzählungen haben. Fühlt Euch herzlich eingeladen die Nacherzählungen der deutschen Klassiker von Dorothea S. Felix zu lesen. Die Bücher sind einerseits als iBook im iTunes Store erhältlich, können aber auch als Druckausgabe direkt beim Friedrich-Marker-Verlag  bestellt werden oder in jeder Buchhandlung. Viel Spaß beim Lesen.

 

Hallo Ihr Lieben, Euer Buchstabenspiel wünscht Euch allen ein gutes und gesundes neues Jahr! Auf dass, das Jahr 2017 ein richtig gutes Jahr für uns alle wird. 

Habt Ihr Euch viel vorgenommen für das Jahr, das gerade gestartet hat? Nun, Euer Buchstabenspiel hat einige Bücher, während des vergangenen Jahres, vorbereitet, diese sollen nun fertig gestellt werden, damit Ihr sie bald lesen könnt. Ihr könnt Euch also auf einige schöne neue Lektüren freuen. 

In diesem Sinne wünscht Euch Euer Buchstabenspiel ein wunderbares Büchernarr und Lesejahr 2017!

img_0673

Kräuterküche in Linares © by D. Schönfeld 2017

Kategorien

Um neue Beiträge per E-Mail zu erhalten, hier die E-Mail-Adresse eingeben.

Schließe dich 206 Followern an

Blog Stats

  • 8,843 hits